Mütter & Familienpflege Bayern
Mütterpflege
Professionelle & Liebevolle Entlastung
für Mama, Baby und Familie
Manchmal braucht es nach der Geburt oder bereits in der Schwangerschaft mehr als gute Worte. Mütterpflege schenkt Dir praktische Hilfe, emotionale Unterstützung und liebevolle Entlastung genau dann, wenn Dein Körper, Dein Baby und Deine Familie besondere Fürsorge brauchen.
Unser LeitgedankeMothering the mother – damit Mütter sich erholen, Familien entlastet werden und Babys geborgen ankommen.
- während Schwangerschaft & nach der Geburt
- gezielte Entlastung
- Kostenübernahme durch Deine Krankenkasse
- Persönlich & familiennah

Was ist Mütterpflege?
Eine Mütterpflegerin begleitet Familien während der Schwangerschaft, nach der Geburt und darüber hinaus. Sie unterstützt dort, wo Entlastung gebraucht wird: emotional, praktisch und familiennah. Dabei geht es nicht nur um Haushalt oder Organisation, sondern vor allem darum, Mutter, Baby und Familie in einer sensiblen Lebensphase zu stärken und zu unterstützen.
Emotionale Unterstützung
Ein offenes Ohr, ruhige Begleitung und Stabilität in einer Zeit voller Veränderungen.
Praktische Entlastung
Hilfe im Familienalltag, bei Mahlzeiten, kleinen Haushaltstätigkeiten und organisatorischen Aufgaben.
Stärkung der Mutter
Raum für Erholung, Selbstvertrauen und eine liebevolle Verbindung zum Baby.
Familiennahe Begleitung
Unterstützung, die sich an den echten Bedürfnissen Deiner Familie orientiert.
Übersicht Deiner Unterstützung
Nach der Geburt steht oft das Baby im Mittelpunkt. Doch auch die Mutter braucht Fürsorge, Ruhe und Menschen, die sie stärken. Mütterpflege setzt genau dort an.
Unterstützung der Mutter
- Entlastung im Alltag
- Entlastung durch Gesprächsangebote
- Austausch zu mutterschaftsrelevanten Themen
- Unterstützung beim Stillen
- Unterstützung bei der Gestaltung eines guten Stillumfeldes
- Entspannungsmassagen für Mutter & Kind
- Unterstützung bei der Umsetzung von Empfehlungen der Hebamme
- Vermittlung von weiterführenden Hilfsangeboten
Unterstützung des Säuglings / Kindes / der Geschwisterkinder
- Unterstützung im Umgang mit dem Säugling und dessen Pflege (wickeln, baden, anziehen)
- Zubereitung von Formulanahrung
- hygienische Vorbereitung von Pump- und Fütterzubehör
- zeitweise Betreuung von Säugling bzw. Geschwisterkindern
Achtsame und bedürfnisorientierte Babypflege
- Unterstützung im Babyhandling
- Tipps zum Tragen des Babys
- Informationen zu Säuglingsmilch & Beikost
- Massagegriffe bei Baby-Bauchschmerzen
- Schaffung einer ruhigen Umgebung
Unterstützung rund um die Versorgung der Familie – Begleitung, Hol- und Bringdienste
- Begleitung zu notwendigen Terminen und Wegen im Alltag, z. B. Arzttermine, Hebammentermine, Apothekenwege, Einkäufe sowie Hol- und Bringdienste von und zur Kita oder Schule
Haushalt und Versorgung
- unterstützende Haushaltstätigkeiten im Rahmen der Mütterpflege-Leistung, insbesondere Kochen, Einkaufen, Wäschepflege, Geschirr spülen, Betten machen, Staubsaugen und Wischen
- Unterstützung bei der Haushaltsorganisation
- Unterstützung bei der Alltagsorganisation
- Ausgewogene Mahlzeiten vorbereiten
- Struktur und Ruhe in den Alltag bringen
- Familie entlasten, damit Heilung und Bindung Raum bekommen
Organisation und Antragstellung
- organisatorische Unterstützung im Zusammenhang mit der beantragten Mütterpflege-Leistung
- telefonische, schriftliche oder persönliche Abstimmungen zur Vorbereitung der Mütterpflege-Leistung
- Unterstützung bei der Antragstellung gegenüber der Krankenkasse
Ziel ist nicht, Dir etwas abzunehmen, weil Du es nicht kannst. Ziel ist, Dir Raum zu geben, damit Du heilen, ankommen und Deine neue Rolle mit mehr Sicherheit leben kannst.
Wann kann Mütterpflege sinnvoll sein?
Mütterpflege kann immer dann hilfreich sein, wenn Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett oder familiäre Belastungen dazu führen, dass Unterstützung im Alltag notwendig wird.
In der Schwangerschaft
- Mehrlingsschwangerschaft
- Verordnete Bettruhe
- Starke Übelkeit
- Risikoschwangerschaft
- Vorzeitige Wehen
- Blutungen
- Verkürzter Gebärmutterhals
- Symphysenschmerzen
- Psychische Belastung
- Schlafstörungen
- Rückenschmerzen
- Drohende Frühgeburt oder Fehlgeburt
- Ischiasschmerzen
Nach der Geburt / im Wochenbett
- Kaiserschnitt
- Geburtsverletzungen
- Mehrlingsgeburt
- Erschöpfung
- Kreislaufprobleme
- Stillprobleme
- Brustentzündung
- Wundheilungsstörung
- Emotionale Belastung
- Traumatische Geburt
- Stille Geburt
- Rückbildungsstörung
- Rectus Diastase
- Beckenbodenprobleme
- Eingeschränkte Mobilität
- Akuter Schub einer chronischen Erkrankung
Jede Familie ist anders. Ob und in welchem Umfang Mütterpflege möglich ist, hängt von Deiner individuellen Situation und einer möglichen Bewilligung durch die Krankenkasse ab.
Gesetzliche Grundlage
Die Voraussetzungen und Leistungen für den Anspruch auf Haushaltshilfe sind seit 2012 in § 24c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) festgelegt.
Um Anspruch auf Haushaltshilfe gemäß § 24h SGB V zu haben, muss eine versicherte Person den Haushalt aufgrund von Schwangerschaft oder Entbindung nicht mehr weiterführen können. Darüber hinaus sollte mindestens ein Kind unter 12 Jahren im Haushalt leben und es darf auch keine andere im Haushalt lebende Person, wie zum Beispiel der Ehemann oder Lebenspartner, den Haushalt weiterführen können, etwa aufgrund einer Vollzeitbeschäftigung.

Was Mütterpflege nicht ist
Mütterpflege ist keine klassische Haushaltshilfe, die ausschließlich Reinigung übernimmt. Sie ersetzt auch keine Hebamme und keine medizinische Betreuung. Vielmehr ergänzt sie bestehende Unterstützung und hilft dort, wo Familien im Alltag konkrete Entlastung brauchen.
Keine reine Reinigungskraft
Der Fokus liegt nicht auf klassischer Haushaltsreinigung, sondern auf familiennaher Entlastung.
Keine Hebamme
Medizinische Betreuung, Vorsorge und Nachsorge bleiben Aufgabe der Hebamme oder ärztlicher Fachpersonen.
Ergänzende Unterstützung
Ideal ist ein gutes Zusammenspiel aus Familie, Hebamme, medizinischer Betreuung und Mütterpflege.
Ideal: Unterstützung Hand in Hand.
Kosten & Krankenkasse
Die Kosten für eine Mütterpflegerin können unter bestimmten Voraussetzungen ganz oder teilweise von der Krankenkasse übernommen werden. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist § 24h SGB V – Haushaltshilfe bei Schwangerschaft und Entbindung.
Den Antrag auf Kostenübernahme erhältst Du direkt bei Deiner Krankenkasse. Zusätzlich benötigst Du eine Bescheinigung über die Notwendigkeit der Haushaltshilfe beziehungsweise Mütterpflege. Diese kann zum Beispiel von Deiner Gynäkologin oder Deinem Gynäkologen, Deiner Hebamme oder Deinem Hausarzt ausgestellt werden.
Ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden, hängt von Deiner persönlichen Situation, der medizinischen Notwendigkeit und der Bewilligung durch die Krankenkasse ab.
Bedarf klären
Der Unterstützungsbedarf entsteht zum Beispiel durch Schwangerschaft, Entbindung, Krankheit oder fehlende Unterstützung im Haushalt.
Bescheinigung einholen
Eine ärztliche oder hebammenbezogene Bescheinigung über die Notwendigkeit kann für den Antrag erforderlich sein.
Antrag stellen
Der Antrag auf Haushaltshilfe / Mütterpflege wird bei der Krankenkasse eingereicht.
Die Kostenübernahme ist immer abhängig von der individuellen Situation und der Entscheidung der zuständigen Krankenkasse.
Der Weg zur Unterstützung
- 1
Persönliches Kennenlerngespräch
Wir sprechen telefonisch oder Vorort über Deine Situation, Deine Belastung und Deinen Unterstützungsbedarf.
- 2
Bedarf besprechen
Gemeinsam schauen wir, welche Entlastung für Dich und Deine Familie sinnvoll ist.
- 3
Antrag vorbereiten
Du erhältst Orientierung, welche Unterlagen für die Krankenkasse benötigt werden.
- 4
Begleitung starten
Nach Bewilligung oder individueller Vereinbarung beginnt die Unterstützung bei Dir zu Hause.
- 5
Gestärkt durch diese Phase gehen
Du bekommst Entlastung, Sicherheit und mehr Raum für Erholung.
Du musst da nicht alleine durch.
Mütterpflege schenkt Entlastung, Sicherheit und Raum für Erholung.
Wenn Mama gestärkt ist, profitiert die ganze Familie.
Mütterpflege bedeutet, Familien in einer besonderen Lebensphase nicht allein zu lassen. Es geht um Würde, Fürsorge, praktische Hilfe und das Gefühl: Da ist jemand, der sieht, was gerade wirklich gebraucht wird.
FAQ
Häufige Fragen zur Mütterpflege
Nein. Mütterpflege kann praktische Hilfe im Haushalt beinhalten, geht aber darüber hinaus. Sie unterstützt Mutter, Baby und Familie emotional, organisatorisch und alltagsnah.
Kontakt
Du brauchst Unterstützung?
Lass uns sprechen.
Ob Schwangerschaft, Wochenbett oder belastende Familiensituation: Gemeinsam schauen wir, welche Form der Unterstützung für Dich möglich und sinnvoll ist.
